Profil

Nathalia Laue | Galerie & Edition wurde im April 2007 von der promovierten Kunsthistorikern Nathalia Laue gegründet und bietet seither Raum für Feinmalerisches, Exaktes wie Flirrendes aus Licht und Linie. Charakteristisch für die künstlerischen Positionen, die Nathalia Laue mit ihrer Galerie & Edition vertritt, ist eine poetische Bildsprache, gepaart mit minutiöser, zuweilen altmeisterlich anmutender, Ausführung.

Alle Künstler der Galerie orientieren sich auf eigenwillige Weise an der Kunstgeschichte. Das Genre der Landschaftsmalerei bildet einen besonderen Schwerpunkt in den Œuvres der meisten der vertretenen Künstler, aber auch das Interieur oder die Portraitmalerei gehören zu den Themen der Künstler der Galerie. Die Gattungen, in denen sie arbeiten sind mannigfaltig und reichen von den klassischen Medien, wie Malerei, Grafik und Bildhauerei, über die Photographie, bis zur Objektkunst und hin zu Künstlerbüchern. Ein internationales, facettenreiches Galerieprogramm, das innerhalb der zeitgenössischen Kunst außergewöhnliche Positionen aufzeigt, prägt damit das Profil der Galerie.

Als erste Galerie in Deutschland zeigte Nathalia Laue | Galerie & Edition 2008 Arbeiten der in Italien lebenden serbischen Malerin Ana Kapor sowie Gemälde von Vladimir Pajevic. Außerdem etablierte sie die Kunst des aus Chemnitz stammenden Grafikers Thomas Ranft, Mitbegründer der Künstlergruppe CLARA MOSCH, wieder neu im Ausstellungsbetrieb.

Die Gemälde der in Frankfurt lebenden, englischen Malerin Suzanne Wild stellte Nathalia Laue einem großen Publikum vor. In ihrer Galerie wurde erstmals jene Interieurmalerei öffentlich gezeigt, für welche die Malerin heute bekannt ist.

Die Zusammenarbeit mit dem New Yorker Fotografen Abe Frajndlich, der dem Frankfurter Publikum als Portraitfotograf für das FAZ-Magazin bekannt ist, öffnete das Galerie-Programm auch für das faszinierende Medium der Fotografie.

Persönlichkeiten wie Jean-Christophe Amann, Celina Lunsford, Mareike Hennig oder Franz Mon gehören zu den Laudatorinnen und Laudatoren, die zu Ehren der Künstler an den Eröffnungsabenden der Ausstellungen sprechen. Franz Mon, der bedeutende Frankfurter Künstler der Konkreten Poesie, stellte auch selbst seine Werke bei Nathalia Laue | Galerie & Edition aus.

Bei jeder Ausstellung liegt das Interesse immer ganz besonders auf der Vermittlung der künstlerischen Inhalte, der Botschaft der Künstler. Die sorgfältige Ausführung der ausstellungsbegleitenden Kataloge ist in diesem Zusammenhang von größter Bedeutung. Sie stellen bis heute eine Kontinuität im ständig und immer rascher wechselnden Ausstellungsrhythmus dar. Eine solche Kontinuität ist für die Kunst, die Nathalia Laue | Galerie & Edition repräsentiert, ein elementarer Bestandteil und für die Kunsthistorikerin Nathalia Laue einer der bedeutungsvollsten Wesenszüge der Bildenden Kunst.

Im Herbst 2013 erschien als Auftakt zu einer von den Ausstellungen unabhängigen Buch-Reihe das illustrierte Kunstmärchen „Der eigensüchtige Riese“ von Oscar Wilde. Ana Kapor schuf die einfühlsamen Illustrationen für diese Ausgabe.

 

In den ersten 10 Jahren ihres Bestehens befand sich die Galerie im Frankfurter Westend. Die ehemaligen Wirtschaftsräume eines original erhaltenen gründerzeitlichen Stadthauses waren aparte Plattform für die zahlreich stattfindenden Ausstellungen.

Im Mai 2018 verabschiedete die Galerie sich von den mehr als liebgewonnen Ausstellungsräumen im Frankfurter Westend. Ein neues, flexibleres Galerie-Konzept wurde entwickelt. Ausgewählte Arbeiten der Künstlerinnen und Künstler der Galerie sind von nun an in privaten Appartement-Shows zu sehen.

Größere Einzel- und Gruppenausstellungen sowie Buchpräsentationen finden an wechselnden und individuell zu den Shows passenden Orten statt. Den Auftakt zu diesem neuen Ausstellungs-Format gab im September 2018 die POP-UP-Galerie „Sibold’s Sun“ in einer charmanten Boutique in Frankfurt-Sachsenhausen.

Mit dem neuen Galeriekonzept kam auch ein weiterer Aspekt der Ausstellungstätigkeit hinzu: das Kuratieren von künstlerischen Projekten im öffentlichen Raum. So entstand 2019 die Portraitserie „Freiheit als Veränderung. Menschen in Leipzig“. Mit Beginn des 30. Jahrestages der Friedlichen Revolution, der im Herbst 2019 gefeiert wurde, werden über einen unbestimmten Zeitraum an wechselnden Orten in Leipzig Fotografien von Menschen gezeigt, die entweder aktiv an den Montagsdemonstrationen im Herbst 1989 teilgenommen haben oder deren Lebenswege von den Ereignissen ´89 geprägt wurden. Alle Portraits stammen von der bekannten Leipziger Fotografin Karin Wieckhorst.

 

 

 

 

Kontakt

NATHALIA LAUE | Galerie & Edition
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Matthias-Claudius-Straße 2
60431 Frankfurt am Main
M + 49 (0)171 74 19 599
info[AT]nathalialaue.de

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